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Wissenschaftlich Investieren

Profitieren Sie bei Ihrer Geldanlage von den Erkenntnissen jahrzehntelanger Kapitalmarktforschung. Wissenschaftlich Investieren verbindet eine höhere zu erwartende Rendite mit einem vergleichsweise niedrigem Risiko. Mit unserer wissenschaftlichen Anlageberatung investieren Sie Ihr Geld wie die großen institutionellen Anleger am Markt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Es gibt unzählige Studien, Theorien und Nobelpreise in der Kapitalmarktforschung.
  • Über 90% der Finanzberater ignorieren diese wissenschaftlichen Erkenntnisse.
  • Wissenschaftliche Geldanlage reduziert das mit dem Investment eingegangene Risiko und macht die erwartete Rendite planbarer.
  • Erfolgsformel = maximale Streuung + niedrige Kosten + lange Laufzeit

Was ist wissenschaftliche Anlageberatung?

Als wissenschaftliche Anlageberatung bezeichnet man eine Finanzberatung, die ausschließlich auf den Erkenntnissen der Finanz- und Kapitalmarktforschung basiert und auf jegliche Form von Marketingaussagen oder Verkaufsfloskeln verzichtet.

Die Wissenschaft hat in den vergangenen ca. 500 Jahren, seitdem es Aktien und Aktienhandel im heutigen Sinne gibt, unzählige Daten, Forschungen und Theorien hervorgebracht. Die wichtigsten wurde sogar mit diversen Wirtschafts-Nobelpreisen ausgezeichnet.

Diese Erkenntnisse, Theorien und Nobelpreise kann man sich als Privatanleger recht einfach zu Nutze machen, um seine Erträge und Renditen zu maximieren und das damit verbundene Risiko zu minimieren.

Leider werden diese wissenschaftlichen Erkenntnisse nur von den wenigsten Finanzvertrieben und Anlageberatern genutzt.

Was unterscheidet wissenschaftliches Investieren von konventioneller Finanzberatung?

Leider ist es auch heutzutage absolut gängige Praxis, dass Finanzberater, Versicherungsvermittler und Vermögensverwalter in ihrer Beratung nicht auf die Erkenntnisse der Kapitalmarktforschung eingehen. Grund dafür ist, dass sich die Wissenschaft relativ einig ist, dass es keine zuverlässige Möglichkeit gibt, den Markt konstant zu schlagen.

Aber genau das versprechen diverse Investmentgurus, Finanzvertriebe und Vermögensberater in ihren Werbeanzeigen, Marketingslogans und Broschüren. Grund dafür ist, dass die meisten „konventionellen“ Finanzberater von den Provisionen und Gebühren teurer Produkte leben.

Bei der wissenschaftlichen Anlageberatung verzichten wir auf leere Versprechungen und konzentrieren uns auf nachweislich realistische Renditen bei möglichst geringem Risiko. Verbindet man diese beiden Aspekte noch mit den geringsten Kosten und Gebühren, die die Honorarberatung mit sich bringt, erhält man die beste und effizienteste Lösung für Ihre Geldanlage.

Welchen Nutzen hat Investieren nach wissenschaftlichen Erkenntnissen?

Dank der wissenschaftlich-basierten Anlageberatung erhalten Sie von uns ein Anlagekonzept, welches die kostengünstigsten und effizientesten Lösungen am Markt beinhaltet. Das maximiert Ihre Rendite und schafft Ihnen langfristig ein Vermögen, mit dem Sie sich Ihre Träume erfüllen können.

Dabei berücksichtigen wir dank unserer ausführlichen Interviews zur Risikobereitschaft, welches wir während jeder Anlageberatung durchführen, Ihre persönliche Risikotragfähigkeit. Damit können Sie sicher sein, dass Sie immer ein auf Sie, Ihre Ziele und Ihr Risikoempfinden abgestimmtes Portfolio-Konzept erhalten.

Alles in Allem erhalten Sie mit unserer wissenschaftlichen Anlageberatung eine maßgeschneiderte und effiziente Lösung, mit der Sie langfristig erfolgreich sein werden.

Wie funktioniert wissenschaftliche Anlageberatung bei der Honorarfinanz AG?

Falls Sie sich für eine wissenschaftliche Anlageberatung interessieren, ist der erste wichtig Schritt die Analyse Ihrer Ausgangssituation, sowie Ihrer Ziele und Wünsche. Nur wenn wir wissen, von Sie stehen und was Sie erreichen möchten, können wir Ihnen einen passenden Plan erstellen.

Nach dieser Analyse ist unsere erste wichtige Aufgabe Ihnen das nötige Basiswissen für Ihre Geldanlage zu vermitteln. Nur wenn Sie verstehen um was es bei Ihrem Anlagekonzept geht und wie es funktioniert, können Sie ohne Bedenken die Entscheidung treffen, welche Strategie für Sie am passendsten ist und langfristig erfolgreich sein.

Im dritten Schritt ermitteln wir Ihre individuelle Risikotragfähigkeit. Dieser Punkt ist absolut essentiell und wird von vielen anderen Finanzberatern viel zu wenig thematisiert. Es ist absolut entscheidend, dass Ihre Geldanlage nicht zu riskant gestaltet ist. Nur so können Sie auch Kursverluste und Rückgänge am Kapitalmarkt aushalten und durchstehen, um langfristig davon zu profitieren und Ihre Ziele zu erreichen.

Nachdem wir Ihre Ausgangslage und Ziele analysiert, Ihnen das notwendige Wissen vermittelt und Ihre Risikotragfähigkeit ermittelt haben, können unsere Experten Ihnen Ihre individuelles und maßgeschneidertes Anlagekonzept erstellen.

Anschließend präsentieren wir Ihnen Ihr Portfolio und klären eventuell aufkommende Fragen, damit Sie alle Hintergründe und Details Ihres Anlagekonzepts kennen und verstehen.

Der letzte Schritt wird oftmals unterschätzt: Die konstante Betreuung und Anpassung Ihres Depots an zukünftige Entwicklungen wie beispielsweise die unterschiedliche Wertentwicklung Ihrer Investments, bzw. Ihre privaten oder beruflichen Veränderungen. Wir lassen Sie mit Ihrem Anlagekonzept natürlich nicht alleine, sondern gehen mit Ihnen gemeinsam den Weg Schritt für Schritt in Richtung Ihrer Ziele und Wünsche.

Wissenschaftlich Investieren

Die 6 Schritte des wissenschaftlichen Investierens

Warum wissenschaftlich Investieren?

Aus den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Kapitalmarktforschung kann einige Regeln ableiten mit welchen man ein prognosefreies und risikominimiertes Anlagekonzept erstellen kann, mit welchem Sie langfristig nur erfolgreich sein können. Die wichtigsten vier Regeln für eine wissenschaftliche Geldanlage sind:

Wissenschaftlich Investieren – Schritt 1: Keine Wetten eingehen

Obwohl es anscheinend in der Natur des Menschen liegt, immer mehr zu wollen, als Andere haben, ist es beim Thema wissenschaftliche Geldanlage wichtig, sowohl keine Prognosen zu treffen, welches Unternehmen, welche Branche oder welche Region in Zukunft mehr Rendite erwirtschaftet, als die Anderen, als auch keine Vorhersage zu treffen wann der beste Zeitpunkt zum Kauf oder Verkauf einer Aktie, oder eines Fonds ist.

Würde man solche Vorhersagen treffen, bzw. den Prognosen von angeblichen Experten glauben, geht man eine Wette ein: Man wettet, dass besser abschneidet, als der Marktdurchschnitt aller Unternehmen, Branchen und Regionen.

Mit einer solchen Wette auf einzelne Aktien, Fonds oder ETFs (eine sogenannte Sektor-Wette) steigt naturgemäß auch das Risiko, da man die Anzahl der Titel, in die man investiert ist, verringert (mehr dazu im Punkt „maximale Diversifikation).

Die Wissenschaft ist sich einig, dass niemand zuverlässig und dauerhaft vorhersagen kann, welche Sektoren besser abschneiden, als der Marktdurchschnitt. Deshalb sollte man ohne Wetten, Prognosen oder Vorhersagen in den gesamten Markt investieren, um den maximalen Anteil Marktrendite zu erwirtschaften und seine Geldanlage keinem Glücksspiel überlassen.

Wissenschaftlich Investieren – Schritt 2: Kosten senken

Der größte Feind bei der Geldanlage sind unnötig hohe Kosten. Diese werden beispielsweise durch hohe Provisionen für Finanzberater, oder teure Gebühren von Produktgebern (z.B. Fonds- oder Versicherungsgesellschaften) und Fondsmanagern verursacht.

Vor allem beim sogenannte aktive Fondsmanagement, wenn also ein Fondsmanager aktiv Entscheidungen trifft, welche Aktien er kauft und verkauft, werden nicht selten laufende Kosten von 2-3% fällig. Das heißt, selbst wenn der aktiv gemanagte Fonds eine höhere Rendite als der Markt erwirtschaftet, muss er mindestens um diese 2-3% besser performen, um nach Kosten auch mehr Rendite auszuschütten.

Zahlreiche Studien belegen, dass nur wenige aktiv gemanagter Fond, seinen Vergleichsindex konstant und dauerhaft schlägt. Berücksichtigt man dann noch die laufenden Kosten, wird es fast unmöglich einen aktiven Investmentfond zu finden, der seinen Investoren dauerhaft eine Überrendite erwirtschaftet. Prognosefrei ist auch ein solches Investment niemals möglich.

Statt aktiv zu investieren, empfiehlt die Wissenschaft und Literatur schon länger in sogenannte ETFs zu investieren. Diese werden nicht aktiv von Fondsmanagern gesteuert, sondern folgen computergesteuert festen Vorgaben, welche Sektoren der ETF nachbilden soll. Dabei versucht er nicht, besser abzuschneiden, sondern nur die Entwicklungen möglichst genau nachzubilden. Und das bei einem Bruchteil der von aktiven Fonds verursachten Kosten.

Wissenschaftlich Investieren – Schritt 3: Maximale Diversifikation

Jedes Investment in ein Unternehmen bringt diverse Risiken mit sich. Für das Eingehen dieser Risiken erhält man als Investor eine Rendite. Man kann also vereinfacht sagen, dass die erhaltenen Renditen eine Entschädigung für das eingegangene Risiko ist.

Der größte anzunehmende Unfall, umgangssprachlich Super-Gau genannt, ist natürlich die Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens in das man investiert hat. Ist ein Unternehmen nämlich insolvent, werden die Aktien, also die Anteile, die man von diesem Unternehmen besitzt, so gut wie wertlos.

Um dieses und all die anderen Risiken, die Geldanlage mit sich bringt, vorzubeugen, empfiehlt die Wissenschaft nicht nur in einige wenige Unternehmen, oder bestimmte Regionen zu investieren. Stattdessen soll man seine Investments auf so viele Unternehmen, Regionen und Branchen aufteilen, wie möglich.

Denn wenn man Aktien von mehreren Tausend Unternehmen hält, sind die Auswirkungen von einzelnen Insolvenzen oder unterschiedliche Probleme in einzelnen Sektoren, auf das gesamte Portfolio nur sehr gering.

Das heißt, man reduziert mit der größtmöglichen Streuung, die sogenannte Diversifikation, das Risiko und nähert sich dabei bestmöglich der weltweiten Marktrendite an.

Wissenschaftlich Investieren – Schritt 4: Der passende Anlagehorizont

Betrachtet man alle Entwicklungen der Marktrenditen in den vergangenen Jahrzehnten, lässt sich für alle Sektoren feststellen, dass es kein einziges Szenario gab, in dem man eine negative Rendite erwirtschaftet hat, wenn man sein Investment länger als 15 Jahre gehalten hat. In manchen Sektoren ist rückblickend sogar eine Haltedauer von 10 Jahren ausreichend gewesen, um keinen Verlust realisieren zu müssen.

Das heißt die kurzfristige Marktlage spielt für die Entscheidung, ob man investieren soll, oder nicht, absolut keine Rolle. Auch wenn die Konjunktur in einer Krise steckt, oder man annimmt, dass die nächste Krise kurz bevor steht, kann man trotzdem davon ausgehen, dass das Investment sinnvoll ist, wenn man plant es länger als 15 Jahre zu halten.

Weitere Informationen zum Thema wissenschaftlich Investieren finden Sie im ETF-Ratgeber unseres Vorstands Davor Horvat und bei den häufigen Fragen.

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